Zehn-Prozent-Aktion
Herzlich Willkommen bei der Zehn-Prozent-Aktion
willkommen

auf der Homepage der

ZEHN - PROZENT - AKTION Wiesbaden

 


 

 

 

Stand 28. September 2016



144 Spender spendeten 36.319,51 Euro

 

 

 

 

Hier können Sie sich über die aktuellen Projekte der Spendenaktion informieren.

Seit dem 1. April 2016 hat unsere 48. Aktion begonnen.

Wenn sich bis zum 31. März 2017 mindestens 400 Spenderinnen und Spender finden,

wird Mister Zehnprozent eine Summe in Höhe von 40.000 Euro spenden.


Spenden Sie mit!

Spendenkonto: Evangelische Bank eG

IBAN: DE31 5206 0410 0004 0444 44

BIC: GENO DE F1 EK1

BLZ: 520 604 10 Konto: 404 4444

 



 


 


 

 

Ein starkes Team bleibt „am Ball“

Oekumenischer Dankgottesdienst in der Marienkapelle Aachen / Start in die 87. Saison der „Zehn-Prozent-Aktion“

Von

Gesine Werner

Die weltweit engagierte „Aktion Zehnprozent“ hilft als ehrenamtliches Erfolgsmodell aus Wiesbaden seit 1968. Unter dem doppelten Motto: „You never walk alone“ und „Wir sind ein starkes Team“ ging die 48. Spendensaison erstmals mit einem oekumenischen Dankgottesdienst in Aachen an den Start.

In der gut gefüllten Marienkapelle erwies sich das sympathisch lockere Oekumene-Duo Priester Pirmin Spiegel, Aachen und Pfarrerin Bea Ackermann aus Wiesbaden als „starkes Team“. Der Misereor-Hauptgeschäftsführer als „gastgebender“ Geistlicher und seine evangelische Amtskollegin spielten sich im Predigtgespräch den mitgebrachten (Fuß-)ball zu.

Aus Wiesbaden war auch Präses Gabriele Schmidt gekommen. Seit 40 Jahren ist „Misereor“ Partner der Zehnprozentaktion. „Mit Idee und gemeinsamer Haltung können wir den Ball weiterspielen“, betonte Fußballfan Spiegel. Pastorin Ackermann aus Auringen ergänzte pragmatisch: „Bleiben Sie mit uns immer am Ball!“

Seit Aktionsgründung wurden mit 8,93 Millionen Euro 232 Projekte in 70 Ländern weltweit gefördert und 66 Hilfsprojekte „vor der Haustür“. Die Schirmherrschaft hat von Beginn an „Brot für die Welt.“ Arbeitskreisleiterin Ackermann nannte die Rekord-Summe von 202.213,15 Euro. 385 Personen haben gespendet. Gefördert werden Hilfsprojekte in Westafrika, Sri Lanka, Syrien, Südafrika und das „Projekt vor der Haustür“ in Stuttgart.

In Sierra Leone geht es darum, „den Hunger zu überwinden“ und den Kampf gegen Ebola. Das Projekt von „Brot für die Welt“ bekam 65000 Euro. „Misereor“ bekam 30.000 Euro und bietet damit in Sri Lanka ehemaligen Kindersoldaten durch schulische und berufliche Bildung eine Perspektive. „Missio Aachen“ kann jetzt mit 25.000 Euro in Syrien Frauen und Kindern im „Zentrum des Zuhörens“ Schutz und Hilfe bieten. Das Kinderprojekt der südafrikanischen „Bhevu High School“ in KwaZulu / Natal bekam 15.000 Euro Förderung. Das „Projekt vor der Haustür“ ist das „Café La Strada und Strich-Punkt“ in Stuttgart und wurde mit 15.000 Euro gefördert.

In der 48. Spendensaison werden 400 Spendenwillige gesucht, die bis zum 31. März 2017 ihren „Zehnten“ als Scherflein beitragen. Der hilfreiche Dauerbrenner will fünf Projekte ermöglichen.

Im Hochgebirge der Andenregion von Peru fördert die Bauernorganisation Chirapaq Familien von Kleinbauern. In Mali wird der Kampf gegen die weit verbreitete Genitalverstümmelung unterstützt. Im Süden von Kalkutta werden Familien verschiedener Religionen „sozial mobil“ gemacht und häusliche Gewalt bekämpft. Als „Projekt vor der Haustür“ unterstützt „Aufwind“ in Stuttgart mit Paten die Kinder von psychisch kranken Eltern. Das Projekt „Café con leche“ gibt bietet mit der „Sprache“ des Fußballs und Schulunterricht Kindern aus Elendsvierteln in Santo Domingo eine Perspektive.

„Mister Zehnprozent“ hütet seine Identität getreu der Bergpredigt. Bei Almosen soll „die linke Hand nicht wissen, was die rechte tut“. In seinem Grußwort betonte er, „dass Teilen Freude macht und dass wir dabei in der Nähe und in der Ferne Freunde finden, weil unser HERR `Segen herabschüttet die Fülle`, damit wir zum Segen werden können.“




 

„You never walk alone“ – im Dankgottesdienst erwies sich das Doppel Pfarrerin Bea Ackerman und Priester Pirmin Spiegel als „starkes Team“ und spielte sich in der Tiefe des Altarraumes gekonnt den Fußball zu. Text/Foto: Gesine Werner